Leidenschaft Tiere: Das bin ich!

Mai 2013 Das Video ist von Mai 2013 - danke Johann. :-)

Von Kindheit an geprägt: Entweder von den Großeltern oder vielleicht war es Bestimmung:

Seit meiner Kindheit zog ich Tiere jeglicher Gestalt an. Da fielen Jungvögel aus ihren Nestern oder verletzte Tauben kreuzten meinen Weg. Ich fand mit meinem Bruder Molche, wir fingen Fische - wir hörten und sahen das da Draußen: Die Natur.
Cäsar - der Collie aus meinen Kindheitstagen, der in meiner Welt ein Zirkushund war.
Die Katze "Mohrle" - meine Mohrle in Halle, 1976 ... sie lief mir über den Weg und von da an waren wir Verbündete.
Asta - 1979, Chemnitz: Mein richtiger Erstkontakt zu Hunden. Bei Asta und ihrem Frauchen erlebte ich erstmals so richtig die Welt eines Hundes.
Es folgten Bubi und später Pitty als Hundeersatz: Wellensittiche. Wunderbar! Und etliche Mäuse, Hamster und Meerschweinchen..

Bis eines Tages mein Superhund MAX in mein Leben trat.





Meine rechte Hand - Mein Mann Andreas




In den vielen Jahren hat er mich immer unterstützt. Er war der Finder unseres 1. Fundhundes, das war 2007.

Hunde sind sein Element. Er hat ein sehr tiefes Vertrauen in gerade diejenigen Hunde, die als gefährlich oder bissig beschrieben werden und vom Rest der Welt abgeschrieben werden.

Auch bei den vielen Fahrten und Suchen nach entlaufenden Hunden bzw. deren Besitzern ist er immer mit dabei.

Genauso ist es bei den Hundetreff`s: Sowie es möglich ist, läuft er mit. Ich schau auf die Hunde, derweil "knöpft" sich Andreas die Menschen vor. Und schon so mancher ängstlichen (zweibeinigen) Seele hat er den richtigen Weg gewiesen :-) und etlichen Hundebesitzern das Vertrauen zum eigenen Tier zurück gegeben.

Dankeschön, Männel :-)



Leo


Nichts ist schlimmer, als Hundewelpen abzugeben. Und so kam, was kommen mußte: Leo blieb bei uns.

Mittlerweile ist aus dem knuffigen Welpen ein stattlicher Riese geworden. Auch er hat den Verstand der Herdenschutzhunde: Bekannte Gesichter werden freudig begrüßt, die Jackentaschen werden auf eventuelle Schätze untersucht.

Fremden Menschen in seinem Revier ist er äußerst misstrauisch, auch er registriert jede Veränderung rund um den Hof.

Ellie

Ende 2022 kam Ellie zu uns. Sie ist ein Kaukasen/ Sarplaninac- Mix.

Wir lassen uns überraschen, wie sie sich entwickelt.

Die Paula

Unsere Paula lebt seit September 2013 bei uns. Sie ist eine mutige Katze, die absolut schmusebedürftig ist und hin und wieder ein wenig "aus der Reihe fällt".

Sie kommt zum Stubenfenster herein, läuft durch Stube und Küche - um zum Küchenfenster wieder hinauszuspringen. Der Weg um das Haus ist ihr dann wohl zu lang. Oder sie wollte mal nachschauen, ob wir noch da sind. Oder so...

Mittlerweile ist sie eine tolle Mäusefängerin und unsere Hunde haben Respekt vor ihr. Im Haus.

Mascha



Am 25. September 2022 hat Mascha uns verlassen.
Sie hatte irgendwann gemerkt, dass es nun soweit ist. In den letzten Tagen war sie ruhig und entspannt - und zuletzt ist sie eingeschlafen.

Jeder Hund, der bei uns gelebt hat, war auf seine Weise einzigartig. Aber Mascha war etwas Besonderes.

Yanka -Strolch- Max Cockerspaniel mit Leib und Seele, liebenswert & knuffig

Mein Freund Max

Max 2000 - 2011

9. November 2011
Max vom Eliasbrunn

2000 - 2011

Ich glaube, ich habe ihn nicht wirklich gehen lassen. Irgendetwas ist da, allgegenwärtig und verstärkt den Schmerz. Und ich fühle mich schuldig. Was wäre wenn? Was hätte ich noch tun können? Diese Frage geistert seit Stunden durch meinem Kopf.

Ich habe gehofft, ihm die Leiden zu nehmen. Und mir. Es ist schwer, sich von einem Hund zu trennen, der jahrelang ein treuer Freund und Begleiter war und nun krank ist. Trotz allem will er uns draußen immer wieder seine Freude am Leben zeigen, will spielen und weicht uns nicht von der Seite. Und drinnen im Haus sehen wir dann den Schmerz, den er für uns erträgt.
Bei unseren letzten Runden des Tages hatte ich immer wieder mit Tränen zu kämpfen. Meistens dann, wenn es Max nicht gut ging. Zum Schluß sah er fast nichts mehr, stieß gegen viele Hindernisse und wollte meistens nicht mehr mitgehen. Ich führte ihn hinaus, sprach mit ihm und warnte ihn vor Zäunen usw.
In Gedanken habe ich mir oft vorgestellt, wie der letzte Tag seines Lebens ablaufen wird. Ob er wohl ahnen wird, was mit ihm passiert? Dann habe ich darüber nachgedacht, was ich fühlen werde und dabei gemerkt, dass ich mir ein Leben ohne ihn nicht wirklich vorstellen kann. Schon damals war es schwer, diesen Gedanken zu ertragen, der Schmerz war unerträglich.

Nun aber ist es zur Realität geworden. Max liegt seit heute unter der Erde, in nächster Nachbarschaft zu Biene und Rex. Wir haben mit Annemarie heute darüber gesprochen - sie wollte nicht mit dabei sein, als es dann soweit war. Spät am Abend stellten wir uns an Maxe`s Grab vor, dass er nun mit Biene und Rex gemeinsam über die Wiesen tollte - im Hundehimmel. Und keine Schmerzen plagten ihn. Hin und wieder flitzt ein Kaninchen über die Wiese.......
Die Post- Oma sitzt dabei auf ihrem Stuhl und wirft den Dreien ab und zu ein Leckerli zu.
Wenn`s nur so wäre.

Seit gestern ging es ihm überhaupt nicht mehr gut. Er hat sich gewunden und gefiept, ständig lief er mir vor die Füße, so, als wollte er mich auf seinen Zustand aufmerksam machen. Ich habe es auch so gesehen.
Max sprang heute zweimal über das Küchenbrett. Besucher, die uns kennen, wissen wovon ich rede. Das Küchenbrett ist die Barriere für die Hunde. Als Schutz für die Katzen und deren Futter haben wir es irgendwann mal eingesetzt.
Klar, die Hunde liegen auch so vor der Türe, aber das Brett gilt als Signal. Halt! Stop!
Max hat die Grenze heute übersprungen. Rein in die Küche, ab in die Stube. Alles im Schnell- Lauf und mit gesenkten Kopf. Er war vor seinen Schmerzen auf der Flucht, rauf auf`s Sofa. Er stellte sich stur, als ich ihm befahl, herunter zu kommen. Wozu auch? Heute ist alles anders?
Ich habe nachgegeben, Max legte sich auf die Fülle von Kissen und ließ einen tiefen Seufzer hören. Im Stillen habe ich gehofft, dass er von selber einschläft. Habe ihn gestreichelt und ihm immer wieder gesagt, dass ich bei ihm bin und dass alles bald wieder gut ist.

Der gute alte Max.
Der Tierarzt war kurz vor 15 Uhr da. Max bekam die Narkosespritze und dann letztendlich die Spritze, die alles beendet. Mitten ins Herz.
Ich war überrascht, wie brutal das dann aussah. Max in seiner Narkose hat nichts mitbekommen. Er lag friedlich da, der Tierarzt bestätigte dann, dass sein Herz aufgehört zu schlagen....

Max war noch warm, als ich ihn in den Garten hinaus zu seinem Grab getragen habe. Ich habe ihn fest an mich gedrückt , wollte das alles niemals vergessen.

Strolch wartet noch immer darauf, dass Max zur Tür hereinkommt. Ab und zu rennt er nach draußen, aber da ist niemand mehr.
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Wenn ihr ein Tier habt – egal, ob es ein Hund, eine Katze, oder ein Pferd ist - genießt jeden Augenblick mit ihm.

Manchmal möchtet ihr mit ihm schimpfen, weil er irgendetwas angeknabbert oder zerstört hat. Und manchmal erscheint euch euer Tier in bestimmten Situationen lästig. Verzeiht ihm!

Denn:

Am letzten Tag wünscht ihr euch, es am liebsten noch einmal knuddeln zu dürfen– zum letzten Mal. Zum letzten Mal wünscht ihr euch, eure Nase in das geliebte Fell versenken zu können, um diesen Geruch und die Wärme noch einmal aufnehmen zu dürfen. Ihr wünscht euch, ein letztes Mal in die treuen Augen blicken zu dürfen......


Danke mein Max, dass Du zu uns gefunden hast und dass Du uns so viel gelehrt hast.

Du warst mein Lehrer für das, was ich jetzt tu. Du bist die Brave Pfote.....


Yanka



26. April 2012


Wir haben heute Abschied von unserer Yanka genommen.

Alles ging so blitzschnell, wir haben nicht damit gerechnet. Ihr Schnarchen wird uns fehlen, die Stöcke auf den Wegen werden nun liegen bleiben. Kein Kuscheln mehr mit ihr am Lagerfeuer, keine Pfote kratzt uns nun am Bein, damit wir sie streicheln....

Wenn ich alle Hunde rufe und sie beim Namen nenne, dann rufe ich oft noch 'Yanka'. Und wenn wir alle zusammen unterwegs sind, schau ich intuitiv an die Stellen, wo sie immer nach Mäusen gebuddelt hat, wo sie sich so gern in ihr Schlammloch versenkt hatte. Dabei kam sie immer recht schwarz, recht stinkend aber sehr sehr glücklich wieder heraus.
Manchmal habe ich das Gefühl, sie läuft noch ihre Runden mit. Dann schau ich mir die Hunde an, die mich gerade begleiten - die Yanka ist nicht mehr dabei.

Sie fehlt.

Leb wohl, kleine Maus. Danke, dass Du bei uns warst. Du wirst uns sehr fehlen.
Grüße den Rex, die Biene und den Maxe....

Strolch

Am 27. Februar 2017 haben wir unseren Strolch begraben.....

Jeder Hundebesitzer fürchtet sich vor diesem EINEN Tag, der dann doch irgendwann kommt. Strolch hatte schon lange Zeit zu kämpfen, eigentlich sollten wir auf das Unfassbare vorbereitet sein. Aber wir waren es nicht.

Denk ich an Strolch, dann sehe ich ihn in jungen Jahren dem Wild hinterher jagen und ich sehe mich, wie ich teils wütend und verzweifelnd hinterher rufe. Und ich sehe mich trotzdem lachen.

Denn was macht denn einen Jagdhund aus? Natürlich sein Jagdtrieb.

Strolch war mein Antrieb für mein "Antijagd- Trainingsprogramm". Zusammen haben wir die tollsten Situationen erlebt. Haben Mäuse zusammen aus dem Erdloch hervorgeholt, haben gemeinsam den davonfliehenden Rehen nachgeschaut (für Strolch gab`s eine Belohnung - ich hatte mich im Griff) :-)

Strolch war mir ein treuer Begleiter, ein Lehrer - nicht nur für mich. Auch für andere Hunde. Für solche, die beim Anblick eines anderen/fremden Hundes sofort die Kontrolle verloren, für solche Hunde, bei denen der Anblick fremder Hunde Panik auslöste.

Strolch hatte alles souverän gemeistert und so manchen Knuff oder Überfall grandios gemeistert.
Bis zuletzt war unser Strolchi ein liebenswerter Kamerad.

Wir alle vermissen ihn.




Mit Strolch endet nun die Ära der Cockerspaniel in unserem Haus.

17 Jahre lang waren sie uns treue Begleiter. Wir haben die Art und Weise dieser liebenswerten Schlappohren kennengelernt und kennen ihre Vorzüge - und... auch ihre anderen Seiten :-)

Lieber Strolch, such weiter die Mäuschen, Yanka - hol die Stöckchen und Maxe: "Wo ist die Gaga?"

Ihr habt alle einen Platz in unseren Herzen und nie im Leben würden wir euch vergessen.


Peggy

Peggy 2012 -2020

Am 20. April 2020 mussten wir unsere Peggy für immer gehen lassen.

Ein Tumor war die Ursache.

Wir trauern um unsere Peggy, sie fehlt. Die Menschenfreundin. Besuchshund in der Schule, knuddelfestes Mädel.....


Peggy haben wir zusammen mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter im Januar 2012 bei uns als Fundhund aufgenommen.

Sie blieb bei uns, ebenso wie ihre Mutter Mascha.

Unsere Shropshire- Schafe

Seit einigen Jahren besitzen wir Shropshire- Schafe.

Das Shropshire-Schaf ist eine alte Hausschafrasse, die aus dem Gebiet von Shropshire (England) stammt und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus lokalen Schafrassen gezüchtet wurde. 1859 wurde die Rasse das erste Mal auf der Ausstellung der Royal Agricultural Society ausgestellt und gilt seitdem als Rasse anerkannt.

In der Landschaftspflege wird das Shropshire-Schaf vor allem zur Pflege von Nadelbaumkulturen eingesetzt, die es nicht verbeißt. (Quelle: Wikipedia)

Seit 2006 haben wir auf unserem recht großem Grundstück immer wieder Nadelgehölze gepflanzt. Diese müssen zum einem vor Wild geschützt, zum anderen aber auch gepflegt werden. Und das kostet vor allem Zeit - die wir nicht immer haben. 2008 haben wir 3 Shropshire- Schafe gekauft. Seitdem möchten wir diese Tiere nicht mehr missen.

Zu Beginn eines jeden Jahres erwartet uns immer Aufregung im Stall: Die Lämmer werden geboren!


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Unsere Kaninchen

Tja, auch sie sollen nicht unerwähnt bleiben:

Mit "Bugs" und "Bunny" fing alles 2012 an. Seitdem erfreuen wir uns jedes Jahr auf`s Neue an unserem Nachwuchs.
Da gibt es Widder in Wild (wie Bugs), Schecken mit Braun oder Schwarz (wie Bunny), seit 2014 nun auch große weiße mit langen Ohren, und dazwischen immer wieder Schecken und Braune....

Die Hühner

Wer Selbstversorger sein möchte, braucht auch Hühner. Einige Sussex- Hühner leben nun bei uns und wir freuen uns tagtäglich über die Eier.
Vielleicht kommt irgendwann ein Hahn dazu? Wer weiß...