Mein Name ist jetzt Mascha, wann ich geboren wurde kann ich nicht genau sagen. Ich habe bestimmt schon 2 Sommer erlebt.
Jedenfalls komme ich aus Tschechien.

Am 22.01.2012 habe ich meine kleinen Welpen vor dem Verhungern gerettet.
Als der Hunger und die Angst um meine Kleinen zu groß waren, holte ich Hilfe.
In der Nacht bin ich gegen einen Streifenwagen des Bundesgrenzschutzes gelaufen, damit diese freundlichen Beamten meine Kinder in Sicherheit bringen.
Dreckig, vollkommen durchnässt, ängstlich und hungrig, wurden wir bei Sabine und Andreas Schuknecht abgegeben.
Sie kümmerten sich sofort um uns. Wir bekamen zu essen, trinken und einen warmen Schlafplatz.

Immer wieder lief ich unruhig hin und her.
Wie nur sollte ich meinen neuen Pflegern erklären, dass da draußen noch zwei meiner Kinder warten?
Am nächsten Morgen war es dann soweit, wieder kamen liebe Menschen, die meine Beiden noch gefunden haben. Jetzt sind wir alle in Sicherheit.
Meine Pflegeeltern suchten zusammen mit der Presse und dem Fernsehen nach meinem Besitzer.
Ihn fanden sie nicht.

Aber alle meine Kleinen haben nun ein neues Zuhause gefunden. Einige bleiben hier in der Oberlausitz, Mowgli geht ins Erzgebirge, Nemo hat seine Familie in der Sächsischen Schweiz gefunden und Mirco wird bald Braunschweig erobern.

Sehr viele Menschen haben angerufen, Mails geschrieben oder haben Spenden gebracht.

2. Februar 2012

Gestern habe ich meinem neuen Frauchen das Fliegen beigebracht. Wir sind hinaus auf`s Feld gegangen, ich war außer mir vor Freude. Die Sonne schien, es war knackekalt, die Baby`s sind zu Hause geblieben. Vor lauter Freude habe ich vergessen, dass ich an der Schleppleine hing...
Frauchen machte ein paar riesengroße Ausfallschritte, als die Leine sich straffte - und landete im Schnee. Strolch und ich sind gleich zurück gerannt und wie Frauchen haben wir lachen müssen.

06. Februar 2012

Heute wollte ich endlich meinen neuen Leuten erklären, dass ich Katzen über alles liebe. Nur das Warum? verstehen sie leider nicht so recht.
Frauchen war wenig angetan, als ich in hohen Sprüngen versuchte, Serafina zu jagen. Dumm nur, dass ich im Haus war und die Katze draußen. Dabei sah sie so schön lecker aus, als sie auf dem Fensterbrett saß. Und der Blumentopf, der dabei mit lautem Krach herunterfiel - naja, was soll`s.
Meine Leute wollen, dass ich die feinen Miezen in Ruhe lasse. Aber das ist sooooo schwer. Letztens hielt mich mein Herrchen extra fest, als die Serafina nur 2 Meter von mir entfernt durch die Küche lief. Mir fiel sogar das Leckerli heraus, als ich dieses Angebot sah...

07. Februar 2012

Meine beiden Kleinen Peggy und Mirco haben mir heute etwas Erstaunliches gezeigt. Draußen auf dem Gelände gibt`s tatsächlich einen Unterstand. So wie es dort riecht, stehen da wohl sonst immer Schafe drinnen.
Mirco war regelrecht hin und weg und wühlte wie wild im Stroh. Der Kleine war außer Rand und Band. Irgendwie hat`s ja tatsächlich interessant gerochen - aber die Katzen riechen viel besser.

10. Februar 2012

Heute war ich das erste Mal beim Hundetreff mit dabei. Zuerst war ich etwas unsicher. Auf einmal waren da fremde Hunde. Mein Herrchen spornte mich an, aus dem Auto zu springen. Das tat ich dann auch und weg war die Spannung.
Mann, war das gut! Jede Menge Spaß, ich konnte auch ohne Schleppleine herum tollen. Es gab soooo viel zu sehen, zu riechen und vor allem zu schmecken! Die Zweibeiner haben doch tatsächlich immer eine Hand in der Jackentasche. Diese riecht so gut. Und das, was es dann gibt, schmeckt herrlich.
Wau! Was für ein schöner Tag!

11. Februar 2012


Heute habe ich Mirco verabschiedet. Mein Kleiner ist nun in Braunschweig. Ich habe seine neuen Menschen kennengelernt. Die haben mir gefallen. Ich weiß, mein Mirco hat es dort gut und seine neuen Leute sind die Richtigen für ihn

13. Februar 2012

Seit heute bin ich offizielle Bewohnerin von Steinigtwolmsdorf! Demnächst bekomme ich so ein kleines kreisrundes Ding, was meine vierbeinigen Freunde beim Hundetreff auch tragen.
Mein Herrchen habe ich ja schon lange überzeugt, bei Frauchen mußte ich mich ganz toll anstrengen.
Gestern habe ich gehört, wie Frauchen sagte, ich hätte die Katzenprüfung bestanden. Was auch immer das heißt - ich finde es gut. Der kleine Schwarze, der mit den honiggelben Augen, der auch immer in die Küche darf und schnurrt - vor dem habe ich einen Heidenrespekt. Die Serafina hingegen ist mir noch rätselhaft: Da liegt sie hin und wieder in der Küche, keine 2 Meter von mir entfernt. Sie räkelt sich und mauzt. Ich habe übelste Lust, in die Küche zu gehen. Aber Frauchens wachsame Augen verfolgen mich. Und immer wieder höre ich, dass das "unsere Miez" ist. Ja...

14. Februar 2012

Die letzten beiden Tage konnte ich meine neuen Leute davon überzeugen, das ich ganz gut höre. Also, ich renne auf dem Grundstück herum, schnuppere mal hier und mal dort. Sobald ich aber meinen Namen höre, komme ich angeflitzt.
Nur heute abend hatte ich echt keinen Bock darauf.
Ich wollte schon immer mal wissen, wer da links von uns wohnt. Ich sehe da ja immer so einen Typen - schwarz, naja, ein bissel Fell fehlt vielleicht, aber dieser Junge gefällt mir. Von uns aus bis zu ihm ist es nicht weit. Aber da muß ich durch die Tännchen. Und mit Schleppleine ist das nicht erlaubt.
Aber heute hatte ich das Dings nicht dran. Herrchen vertraut mir. Und ich ihm. Deshalb bin ich erstmal nach links abgebogen. Genau in dem Moment, als Herrchen die Schafe fütterte.
Es war aufregend. So viel Neues. Der Schwarze, die Katzen.....
Nach etwa einer halben Stunde fand mich Frauchen. Mit ihr lief Strolch, sie hatte auch die doofe Schleppleine mit und eine Taschenlampe in der Hand. Echt zu dumm, dass Schnee draußen liegt. Frauchen hat mich recht schnell gefunden. ABER: Sie hat sich riiiiiiesig gefreut, mich zu finden. Die fand das so toll, dass ich vor lauter Freude herumhüpfte. Das war ein Spaß!

15. Februar 2012

Heute hat Frauchen was ganz Komisches mit mir angestellt. Aber dazu muß ich etwas erklären:
Seit ich hier bin, trage ich so ein Dings an mir. Meine Leute nennen das Geschirr. Früher hatte ich einen Strick um den Hals, mein Fell ist heute noch ganz verfilzt dadurch. Das Geschirr ist irgendwie anders. Es stört nicht, aber es ist neu.
Und heute nach dem Hundetreff ging es hinaus. Aber nicht so wie immer nach hinten auf die Wiesen, sondern vorn raus. Zur Haustür. Auf die Strasse. Und Frauchen hatte die Schleppleine nicht mit dabei. Sondern so ein extra kurzes Ding.
Ich wollte laufen, so wie immer. Das ging plötzlich nicht mehr. So sehr ich mich auch anstrengte - DA WAR DAS STOP!
Ich habe kurze Zeit danach begriffen, wie ich weitergehen kann. An Frauchen`s Seite, immer gemächlich....uff, das ist nicht einfach.

20. Februar 2012

Heute hatten wir alle eine kleine Premiere. Zusammen mit Strolch und Yanka waren Peggy und ich erstmals auf der Strasse an der Leine unterwegs. Was für ein Leinendurcheinander! Wir müssen unbedingt daran arbeiten.
Aber am Abend habe ich meine Leute überrascht: Die waren in der Stube, ich im vorderen Flur. Den mag ich, denn dort ist es angenehm kühl. Irgendwie habe ich es geschafft, die Bürotür zu öffnen. Serafina lag darin. Und ich habe mich ganz artig benommen! Frauchen und Herrchen waren total begeistert von mir. Ich glaube, ich mag die Mieze!

26. Februar 2012

Heute habe ich mit Peggy zusammen meinem Herrchen unsere Umgebung gezeigt. Wir sind wie immer nach hinten draußen gelaufen, nur dass ich diesmal die lange Schleppleine nicht dran hatte. Sondern nur das kurze Ding. Peggy lief einfach so mit. Bei einer Tischlerei mußte Herrchen wieder quatschen. Zuvor hielt er den Zeigefinger nach oben. Na klar weiß ich, dass sich der brave Hund dann setzt. Habe ich auch getan. Die Peggy ebenfalls. Und wir haben gewartet, bis wir mit Herrchen weitergehen konnten. Mann, hat das lange gedauert. Aber auch die Zweibeiner brauchen das Gespräch und wir Hunde sollten dies berücksichtigen.
Das an der Leine gehen hat mit Herrchen ganz gut funktioniert. Wenn er bummelt, gehe ich zu ihm zurück. Dann läuft er gleich mit weiter.

28. Februar 2012

Das Wetter war heute echt scheußlich. Strolch und Yanka wollten nicht raus, die Peggy hat sich auch verweigert. Ich bin ja das "Draußensein" gewöhnt, aber so viel Wasser auf einmal und dazu noch so viel Wind....brrrr.... nee.
Aber etwas Gutes gibt`s doch: Die tollen Knochen, die ich in den letzten Wochen im Schnee vergraben habe, kommen nun zum Vorschein. Lecker..

02. März 2012

Der heutige Hundetreff hatte es in sich. Ich "durfte" diesmal bei den Großen mitlaufen. Das war echt gut. Wir sind alle zusammen hin und her gesprintet, mal rannten wir dem einem nach, mal dem anderen. Zwischendurch plagte mich übergroßer Durst. Da habe ich einen Teich gesehen. Schon als ich dahin flitzte, wurde nach mir gerufen. Ach ihr Menschen - gönnt ihr mir gar nichts? Ich habe das köstliche Nass geschlabbert und wollte eigentlich auch mal einen Abstecher in den Wald machen - ABER-
da vorn warteten doch noch die anderen! Also bin ich wie der Wind zurück gerannt. Meine Leute freute sich übermäßig. Und das Spiel mit meinen vierbeinigen Freunden konnte weitergehen!
Und in der nächsten Gruppe traf meine Peggy das erste Mal wieder ihren Bruder Nemo! Was für ein Erlebnis!

07. März 2012

Die Lady war heute bei mir!
Ja, echt - meine kleine Lady war da. Am Anfang war ich etwas irritiert. Ich sah die Kleine, ein fremder Hund hier bei uns! Aber dann erinnerte ich mich! Mein Mädel! Toll, wir haben gespielt und sind herum getollt. Sogar der Strolch und die Yanka haben freudig gewedelt. Und mit Peggy zusammen gings dann auf den Marktplatz.

Am Abend kam dann noch Post aus Braunschweig von Mirco. Der Kleine hat sich mit der Dackeldame Lotte angefreundet. Ihm gehts prima - mich erfreuts!

15. März 2012

Letzten Samstag kam dann noch einmal Besuch: Mowgli! Mein kleiner "Schwarzer" hat sich gut gemacht. Er ist ein toller Kerl geworden. Groß, lustig - und er hat sich an uns und unser Heim erinnert! Nur etwas ist anders:
Als wir im Januar hier ankamen, war alles neu für uns. Mowgli hat immer schon neue Wege gesucht. Er fand als erster heraus, dass es am Tor draußen eine Lücke gab, durch die die Kleinen hindurch passten. Ich leider nicht, mmhhhhh. Und wenn es damals hieß, es geht hinaus: "Kommt Baby`s....." (das war Frauchen`s Ruf), dann stürzten alle zur Tür und drängelten. Jeder wollte der Erste sein. Mowgli fand einen anderen Weg nach draußen: Unter der Tür durch.
Nur bei seinem Besuch hatte das nun nicht (mehr) funktioniert - mittlerweile ist er nun doch schon zu groß! Frauchen schaute hin und mußte schmunzeln, tja, aus Kleinen werden Große.


19. März 2012

Am letzten Freitag habe etwas getan. Ich habe gehört, dass Frauchen "Gänsehaut" oder "Entenfell" bekommen haben soll. Ich weiß nicht so recht, was das bedeutet.
Aber letzten Freitag bin ich wie immer beim Hundetreff dabei gewesen. Das war wieder eine bunte Truppe! Drei fast gleich aussehende Sennenhunde ( Ronja, Darko und Elvis), dazu noch die Pauline, der Strolch und ich... wir alle tobten über die Wiesen.

Da war etwas.

Ich erinnerte mich. Meine Leute und all die anderen liefen ein wenig abseits. Zum Glück bin ich schneller als sie.
Im Galopp eilte ich über die Wiesen. Da war ein Auto. Eins, an das ich mich erinnerte. Ich lief hin und setzte mich zu den Menschen.

Ja, ich wußte es, ich kannte den Geruch! Diese Leute kannte ich doch! Das waren die, die mich in der Nacht fanden. Herrlich!

Mein Herrchen holte mich dort ab, schnurstracks rannte ich zu meinen vierbeinigen Freunden.

Noch so ein toller Tag!

26. März 2012

Die letzten drei Tage waren anstrengend. Wir sind nicht weggefahren und hatten keine großen Übungseinheiten. Aber trotzdem.
Große Aufregung herrschte seit Freitag. Am Freitag kam Tony wieder. Ihn habe ich vor einigen Wochen kennengelernt. Ich war noch neu hier und kannte nicht viel. Abends wollte jemand rein in mein Haus. Die letzten Wochen waren ja aufregend für mich. Jede Menge neuer Gesichter, neue Gerüche, eine neue Umgebung. Ein neues Zuhause, meine neuen Menschen... ich gewöhnte mich schnell an sie.
Dann gegen Abend der Tony.
Soviel Neues kann verwirren! Ich ließ ihn nicht rein. Meine Leute kamen dann zu mir. Tony - so wurde mir erklärt, gehört zur Familie.
Gut - ich habe verstanden.

Am Freitag habe ich Tony nun wieder gesehen. Der Geruch war fast derselbe. Aber Tony sah anders aus! Er hatte Räder!!!!!!

Es dauerte eine Weile, bis ich mich an den Rollstuhl gewöhnt hatte. Strolch ging es ebenso. Er wollte wohl zu seinem Freund Tony, aber die Räder irritierten auch ihn.

Heute mittag jedoch sah ich den Strolch bei Tony auf den Rädern liegen..... Frauchen meinte, dass Strolch fast wie ein Baby in Tony`s Armen liegt.....

Ich habe gelernt, dass Menschen auch Räder haben können. Manchmal bewegen die sich recht schnell fort. Dann heißt es für uns Vierbeiner: "Stop! - Auto kommt". Aber manchmal bewegen sich die Menschen mit ihren Rädern durch unser Haus und auf unserem Gelände.
Das ist neu für uns.

Frauchen zeigt uns den Weg, wir richten uns nach ihr. Sie sagt uns, wann etwas Gut oder Böse ist. Wir wissen nun, dass ein Mensch mit Rädern statt Beinen auch gut ist. Er tut uns nichts Böses, er sieht nur anders aus.

28. März 2012

Stellt euch vor, ihr wohnt auf dem Land und kennt nichts anderes. Frische Luft, weite Felder zum Rennen und zum Buddeln. Die Freude ist grenzenlos!
Und dann passiert euch Folgendes:

Ihr werdet in ein Auto gesetzt und in eine Stadt gefahren.... Seit zwei Monaten fahre ich zweimal in der Woche zum Hundetreff. Das gefällt mir, denn dort erwarten mich Spaß und Spiel.

Frauchen setzte mich nun ins Auto und fuhr los. "Halt- falsche Richtung!" hätte ich am liebsten gebellt. Zum Hundetreff geht`s doch rechts herum, warum fährt sie nun nach links? Und warum hält sie nicht wieder an? Die Fahrt schien ewig zu dauern.
Aber dann.

Ich war in einer großen Stadt gelandet. So etwas habe ich vorher noch nie gesehen. Und gerochen! Mann oh mann, das war vielleicht aufregend. Jede Ecke, jeder Stein rochen anders. Interessant war`s, so herumzuschnüffeln. Ich war sozusagen in einem "Belantis" für Hunde gelandet.

Frauchen hatte da eine Begleitung gefunden. Die redeten dauernd über Hunde und waren ganz begeistert, als fremde Hunde auf uns zukamen. Naja, die meisten liefen solange auf uns zu, bis sie mich sahen. Und dann bogen sie ab. Nach rechts oder nach links. Versteh ich nicht.
Aber wir haben es doch geschafft, dass ich mit drei Kumpels Kontakt aufnehmen konnte. Jaaa, wenn wir bei uns auf dem Land wären, dann hätten wir toben können. Aber so durften wir uns nur artig an der Leine beschnüffeln. Das ging auch. Nur eine Schäferhunddame machte da eine Ausnahme.

Die hatte, so schien es mir, gerade Unterricht. Aber wie ging es denn da zu?

Immer wieder wurde sie am Halsband zurückgerissen, das Frauchen dort wurde laut. Als sie mich sahen, gingen sie auch in eine andere Richtung. Dort mußte sich die Kleine hinsetzen. Und zwar so, dass wir uns nicht sehen konnten. Das war schwer für sie, sie versuchte, einen Blick zu erhaschen. Ich hab`s genau gesehen. Und genau da gab`s von oben wieder den Ruck und die Leine sauste herunter.

Wenig später liefen wir uns wieder über den Weg. Da bellte mir meine Freundin etwas zu. Sofort wurde sie am Halsband zurückgerissen und beschimpft.

Nun weiß ich, dass sie mich nie mögen wird, denn mein Anblick bringt ihr nur Ärger und Schmerz ein.

Schlimm, denn das

12. April 2012

Seit ein paar Tagen haben wir so einen Neuen im Haus. Mmhh, anfangs war mir nicht ganz klar, wer oder was der/die oder das ist. Anfangs dachte ich, eine neue Miiiiiez ist in unserem Haus.
Bin hin und habe geschnuppert. Hoppla - das ist doch gar keine Miez! Mein Geruchssensor meldete HUND

Mmmmmhhhhh..... aber vor mir steht eine MIIIIEZ!

Nun habe ich gelernt, dass es durchaus Hunde gibt, die wie eine Miez aussehen. Der Kleine ist interessant, riecht ca. 7 Jahre alt, ist eindeutig ein Kerlchen (aber nur ein Kleiner) und er läßt nicht mit sich spaßen.

Mann, dem muß ich wohl noch so einiges erklären....

15. April 2012

Heute haben wir`s geschafft!!!!!!!!!!!!!!!!!
Nach fast drei Monaten habe ich den Strolch dahin bekommen, wo ich ihn hinhaben will. Mann, der kleine Blonde mit der Tülle und mit den prächtigen Löckchen.... ich mag ihn ja schon länger. Aber er wollte nicht! Hat mich nie gesehen!
Als wir uns kennenlernten, mußte ich meine Kleinen beschützen. Deshalb mochten wir uns nicht.
Aber im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, dass der Blonde gar nicht so schlecht ist.

Heute morgen aber war`s soweit! Strolch ließ mit sich spielen. Wir sind herumgerannt und gesprungen, haben uns ausgiebig beschnüffelt und gemerkt, dass wir uns tatsächlich mögen.
Am Nachmittag ging`s dann mit Frauchen und Herrchen hinaus. Im Regen. Über`s Feld und durch den Schlamm. Nicht, dass es mir etwas ausmacht. Aber zu Hause ist es warm und gemütlich. Die Kresse, die sie sammeln wollten, gibt`s vielleicht irgendwo zu kaufen. Und Micky, unser Gast, wäre bei diesem Wetter auch lieber daheim geblieben....

22. April 2012

Heute haben meine Leute was ganz Erstaunliches angestellt. Morgens ging`s wie immer hinaus, raus auf`s Gelände. Aber ich habe schon gemerkt, dass dieser Tag anders werden wird.
Wir sind alle zusammen mit dem Auto gefahren!
Falsch - zwei Auto`s fuhren, und alle waren mit! Wir stiegen aus, da waren Hunde! Und Zweibeiner! Und überall herrschte Aufregung.....
Dann liefen wir los. Es ging über Stock und Stein, hoch und runter.

Einmal habe ich meine Leute überraschen können: Wir alle "lumperten" so herum, da bog ein Weg nach rechts ab. Es roch nach Futter!!!!

Flugs bin ich hin und hopp! auf den Tisch..... Die Leute dort hatten noch leckere Bananen in ihren Brotbüchsen. Schade, dass meine Leute so schnell bei mir waren. Ich hätte soooo gern eine Banane probiert.


27. April 2012

Eigentlich war heute heute ein ganz normaler Tag, alles fing an wie immer. Aber am Nachmittag gab`s dann eine Überraschung.

Hundetreff....

Zusammen mit Peggy, Benny, Ceasar, Morris, Bella, Joschi, Greta, Tequila .... haben wir heute die Lady, Bobby und Nemo zum Hundetreff begrüßt. Zuerst schienen wir alle ein wenig verwirrt. Die Ähnlichkeit? Nein, der Geruch - da war doch etwas Bekanntes!

Oh, meine Kleinen haben sich gemausert. Sind die groß geworden. Und toll sehen sie aus. Lady und Bobby ein wenig hell (wie ihr Vater?), Nemo und Peggy mit etwas mehr Farbe.

Wir haben noch lange miteinander spielen können, viel länger als sonst. Im September soll`s so ein Treffen geben, habe ich gehört.

05. Mai 2012

Ich habe Ärger am Hals!

Richtig großen Ärger. Meine Leute wollen einfach nicht verstehen, warum ich so aus der Haut fahre, wenn ein Moped bei uns vorbei fährt. Ich könnte ausrasten, sobald ich dieses Geräusch höre. Ich kann auch nichts dagegen tun. Sobald ich diesen Klang höre, fängt mein Puls an zu rasen. Ich spüre Angst, die Haare stehen mir zu Berge und ich will nur noch eins: Mich und meine Leute davor beschützen.

Ich weiß, dass mein Bellen gut klingt. Ich versuchs dem Moped ja auch klarzumachen, wer hier der Boss ist, aber es funktioniert nicht.

Links und rechts von uns wohnen nette Menschen. Die schauen immer freundlich zu mir rüber, ab und zu gibt`s was Leckeres. Aber auf der einen Seite gibt`s auch so ein Moped. Genau auf der Seite, wo ich mal den leckeren Kuchen gerochen habe.

Ich habe in den letzten Tagen meine Leute von Training und so reden hören. Und dann holt mein Herrchen tatsächlich so ein Teil von Moped aus der Scheune hervor.

Herrjee.......

18. Mai 2012

Gestern ging der Tag für uns alle gut los: Statt der üblichen Runde liefen unsere Zweibeiner mit uns hinaus. In eine andere Richtung wie sonst. Mit Säcken auf dem Rücken. In diesen Dingern hatten sie leckere Sachen gebunkert.
Wir liefen durch den Wald, machten ab und zu mal Pause (mit Leckereien) und irgendwann roch`s dann wieder heimisch.
Als wir wieder zu Hause waren, kam dann so ein Neuling zu uns. Recht groß, gut gebaut, sein Fell war mehr dunkel. Rex hieß er, und er war stiften gegangen.
Meine Leute kümmerten sich um ihn, als er von der Polizei gebracht wurde. Strolch schnupperte ihn kurz an, als er ankam. Aber die Peggy war aus dem Häuschen. Gegen abend wurde der Rex wieder abgeholt, den Tag konnten wir dann doch ganz entspannt beenden...
Und Peggy darf ab sofort bei den Großen mitlaufen. Beim Hundetreff.

19. Mai 2012

Als wir heute so nichtsahnend durch den Garten streiften, hielt ein Auto bei uns in der Auffahrt. Flugs sind wir hingesaust, aber an Frauchen`s Miene haben wir es schon geahnt. Besuch!
Ein paar Menschen stiegen aus dem Auto aus - und dann kam Mowgli.
Der Kleine wußte wohl genauso wie ich, wo er war und wer wir sind. Wir sind gerannt und gesprungen, was haben wir uns gefreut!
Im Haus rannte er wie wild umher, alles war ihm noch bekannt.
Mein Kleiner ist groß geworden. Wie Peggy, Nemo, Lady und auch Bobby. Aber Mowgli ist noch immer unser "Schwarzer". So wie am Anfang. Und seine Augen sind noch immer so warm.

07. Juni 2012

Eine recht öde Zeit liegt hinter mir. Es gab keinen Hundetreff mehr für mich! Außer den normalen Dingen umgab mich das NICHTS!
Oder doch?
Wir haben seit ein paar Tagen wieder mal einen Gast bei uns zu Hause. So einen kleinen, schwarzen. Einen Rüden.
Leider habe ich ihn erst heute mal so richtig lange betrachten können. Wir haben uns beschnuppert und so leicht gespielt. Frauchen meinte, dass die Läufigkeit nun vorbei wäre. Was auch immer das heißt, keine Ahnung. Aber morgen darf ich wieder zum Hundetreff!

21. Juni 2012

Ab sofort gibt es einen Menschen, den ich überhaupt nicht mehr leiden kann!
Heute morgen habe ich ihn wieder gesehen. Er war schon mal bei uns, ich erinnere mich schwach. Aber damals stand die Welt noch Kopf und wir waren hier noch neu. Und so habe ich ihn fast vergessen. Bis er dann am Tor stand.

Keine Ahnung, warum mein Frauchen ihn hereingelassen hat. Zuerst bin ich ja wie immer ans Tor gegangen, habe mich freundlich hingesetzt und den Besucher inspiziert. Frauchen meinte nur "Freund" - das ist dann das Zeichen für mich, dass alles ok ist.

Aber nix da, von wegen Freund. Frauchen mußte mich festhalten, damit ER mir so ein Pieksdings verpassen konnte! Ich hatte eine Heidenangst und wollte weglaufen. Vor lauter Aufregung habe ich geschnappt. Aber nur, weil ich Panik bekam. Frauchen holte mich wieder und wurde mir so ein schwarzes Dings um das Maul gebunden. HILFE! Dann der Pieks, und ER war wieder weg.
Aber ich vergesse ihn nicht....ggrrrrr....

29. Juni 2012

Oh mann, welche Hitze..... Ich erinnere mich noch an den schönen kalten Winter. Aber heute - das war einfach zuviel.
Ich liege da lieber im Schatten, möglichst auf kalten Fliesen. Aber nein - meine Leute mußten mich doch zum Hundetreff schleppen.
Der Elvis hat`s gut, er liebt das Wasser. Der echt gut aussehende Typ hat sonst was angestellt, damit ich mit zu ihm ins Wasser steige.
Pah - ich doch nicht. Die Füße zu benetzen reicht doch völlig.
Für die Kleinen gab`s an diesem Tag etwas Besonderes.

10. Juli 2012

Die Welt hat sich scheinbar gewandelt. Zumindest für mich. Meine Leute packten heute ihr Auto. Allerhand Zeugs haben sie mitgenommen. Ich bin reingehüpft und dann fuhren wir los.

Aber wir sind nicht beim Hundetreff gelandet und auch der Stadtbesuch war nicht das Ende der Reise. Wir fuhren. Und fuhren. Meine Leute sagten immer, ich sollte "Sitz" machen und mich hinlegen. Was denken die denn? Wenn ich schon einmal in einem Auto sitze und nicht hinaus kann, muß ich also gucken. Ewig lang..... das ist öde.

Wir sind dann doch angekommen. Bei der Oma. Bei der, die mich jedesmal bei der Begrüßung deart geknuddelt hat, dass ich gar nicht anders konnte, als sie lieb anzuschaun. Die mag ich, weil ich weiß, die mag Hunde. Ich habe mir ihren Geruch gemerkt.
Da gab`s dann Aufregung. Oma sah übel aus, ich wurde ganz wuschig. Merken meine Leute nicht, dass da etwas nicht in Ordnung ist? Ich bin hin und her gelaufen, ich war sooooo aufgeregt, dass ich glatt die rote Samtpfote im Tigerkleid übersehen habe.

Dann war Oma weg, mein Frauchen war noch aufgeregter. Meine Leute haben dann im Garten gearbeitet. Die Oma war nicht mehr da.

Irgendwann später sind wir nach Hause gefahren.

Die Peggy ist dann doch tatsächlich vor lauter Begeisterung ins Auto gesprungen.
Aber meine Leute hatten noch immer solch komische Kummerfalten im Gesicht.

30. Juli 2012

Ich bin nun schon einige Male zur Oma gefahren. Das Autofahren bereitet mir keine Probleme mehr. Ich weiß, wenn meine Leute soooo großartig das Auto bestücken - dann geht`s bald auf. Für eine längere Zeit.
Bei der Oma gibt`s so eine rote Samtpfote. Ich glaube, ich mag den Kleinen. Denn jedesmal, wenn der ins Haus kommt, sagen mir meine Leute, dass "er" eine feine Miez ist. Der Kleine futtert dann sein Zeugs weg. Wenn ich an ihm schnüffel, höre ich die Ermahnungen. Und hinterher gibt`s tolle Leckerlis.
Ja - ich mag den Kleinen!
Strolch kennt ihn auch schon. Und ich glaub`s einfach nicht: Die beiden futtern zusammen!

6. August 2012

Der Micky ist wieder bei uns. Ja der Kleine, der wie eine Miiiiez aussieht. Ich kann mich noch gut an ihn erinnern. Deshalb war mir sofort klar, dass Micky vor mir steht.
Der Kleine hatte sich wohl auch an uns erinnert. Nur mit Peggy wollte er nicht mehr so toll spielen. Die ist ja in der Zwischenzeit so einen halben Meter oder so gewachsen. Und mit ihrer dropsigen Art hat sie den Micky anfangs erschreckt. Aber dann wurde Micky wieder wuschig und hüpfte begeistert herum.

11. August 2012

Der Tag hatte es wieder in sich.
Die Paula wurde heute abgeholt. Und dann kam der Sammy. Er war aus dem Häuschen, als er uns sah. Mit Peggy zusammen durfte er herum toben.
Am Nachmittag besuchte uns Mowgli. Mann, ist der gewachsen! Wir rannten alle über unser Grundstück. Strolch war zwar anfangs mißtrauisch, das legte sich dann aber. Naja, der Blonde ist zur Zeit ein wenig verwirrt. Aber das ist eine andere Geschichte.
Mit Mowgli sind wir dann noch ein Stück gelaufen. So wie damals im Winter, als wir hier ankamen. Es ging über die Wiesen und weiter hoch zu den Feldern. Immer weiter und dann die Straße zurück. Wir drei Großen und Strolch haben "promeniert". Keine Ahnung, was das heißt. Aber meine Leute haben so etwas gesagt. Dabei kamen wir an einigen recht freundlich dreinblickenden Menschen vorüber.
Dort mußten die natürlich wieder schwatzen - wir wären lieber wieder nach Hause zurück gekehrt. Denn im Schatten fühlen wir uns bei diesen Temperaturen am wohlsten.

Am Abend fuhr Mowgli wieder fort. Aber ich weiß, wir werden uns demnächst wiedersehen. Und ich hoffe, alle meine Kleinen sind dann auch mit dabei....

03. September 2012

Es ist früh am Morgen. Und mit Frauchen sind wir draußen unterwegs. Sie denkt, wir wären an einer großen Runde interessiert? Womöglich müssen wir warten, bis sie die Pilze im Wald gefunden hat?
Pah - nichts da!
Es geht nichts, aber wirklich rein gar nichts über eine tolle (Mäuse)Buddelei so früh am Morgen!

Der Geruch der Mäuse macht uns kirre, wir stoßen unsere Nasen immer fester in die duftende Erde. Je näher wir den Mäusen kommen, umso schneller buddeln wir. Die Grasbüschel reißen wir mit den Zähnen heraus und weiter geht`s. Bis wir an unser Ziel kommen.....

Wir kosten diese Momente voll aus und buddeln nach Herzenslust!

Und wenn Frauchen hinterher meint, wir sähen aus wie die Schweinchen - uns stört`s nicht.
Aber es ist immer wieder soooooooo schön!

11. September 2012

Wir haben mal wieder Besuch. Und was für einen.
Für mich ist es echt schwer. Ich will ja lieb sein. Aber ich erinnere mich an Zeiten, da wurde ich für Dinge bestraft. Und ich wußte nicht warum.
Seit heute ist die Susan bei uns. Mit ihrem Baby. Ja, ich habe schon vor langer Zeit begriffen, dass Menschen keine zwei Köpfe haben. Sie tragen ab und zu ein Baby auf dem Arm. Und diese Kleinen riechen sooo gut. Meistens nach Milch und süßem Brei.

Als die beiden heute zu uns kamen, war Strolch ganz aufgeregt. Er begrüßte Susan wie wild - ohne Frage, er kennt sie. Aber da war noch der andere Geruch.
Gegen nachmittag habe ich dann dieses kleine Wesen akribisch unter die Lupe nehmen wollen. Aber diese Kleine hat andauernd gelacht! Und gequiekt!

Da bin ich ganz fix davon gelaufen.

Meine Leute versuchen mir nun zu erklären, dass solche Zwerge nicht böse sind und nicht weh tun.

12. September 2012

Heute morgen gab es ein großes Tohuwabohu.....
Ich hörte plötzlich ein unbekanntes Geräusch an unserer Haustür! Sofort war ich zur Stelle und meldete es auch!
Strolch und Peggy waren sowieso schon da.
Ich habe es gehört, gerochen und gespürt! Da war etwas!!!!!
Frauchen kam angerannt, schaute hinaus und versuchte uns zu beruhigen. Alles wäre ok, alles ist in Ordnung....
Oh mann, ich vergess immer wieder, dass die Zweibeiner - mögen sie auch noch so lieb zu uns sein - ein erhebliches Defizit haben.

Mensch Leute - hört ihr das nicht? Riecht ihr das nicht? Das ist doch eindeutig!

Frauchen schickte uns wieder in den anderen Flur und ging in die Küche. Sekunden später kam sie wieder rausgeflitzt, rief uns alle. Und ab ging`s hinaus!

Da gab`s ein paar fremde Gerüche. Und Frauchen war auch ganz wuschig.

Das passiert, wenn die Zweibeiner uns Hunden nicht glauben können! Ich hatte ihr es doch gesagt, laut und deutlich. Am liebsten wäre ich durch die Tür gegangen!

So wie ich es heute mitbekam, versuchten doch ernsthaft zwei Zweibeiner, bei uns ins Haus einzubrechen. Einer vorn und einer hinten.

Ich habe nun einen Ehrenplatz bekommen und darf alles bewachen .... Und ich sage euch, ich passe auf! Ehrenwort!

17. September 2012

Als Frauchen heute was von "Autofahren" sagte, war ich voll begeistert und sprang mit Freude in das Auto. Ich war wieder einmal irritiert, denn letztendlich landeten wir in Bautzen.
Es ist schon eine Weile her, aber ich konnte mich noch dunkel daran erinnern. Hier war ich schon mal. Ja - hier roch es so verschieden! Und interessant. Und es gab Auto`s en masse, Radfahrer - große, kleine, ganz kleine. Alles war bunt und soo aufregend.

Das Aufregendste war jedoch das Wasser. Ich meine, ich kenne Wasser. Es steht in Pfützen und schmeckt herrlich. Manchmal steht das Wasser auf den Wiesen. Oder beim Hundetreff: Da gibt es große und kleine Wasserstellen. Für uns Hunde immer wieder ein tolles Vergnügen.
Das Wasser heute war anders. Das floß nach oben und fiel wieder herunter. So etwas habe ich noch nie gesehen! Ich stand da wie angewurzelt und wußte nicht, ob ich weglaufen sollte. Oder sollte ich uns verteidigen? Frauchen erklärte mir, dass es tatsächlich Wasser ist und dass alles ok ist.
Mmhh, nun ja, wie Wasser sah es irgendwie schon aus. Aber geschmeckt hat es mir trotzdem nicht.

28. September 2012

Dass meine Leute etwas vorhaben, habe ich die letzten Tage schon bemerkt. Unsere Scheune haben die fast leergeräumt. Da wurde geräumt und zerhackt und gefegt und neu aufgebaut. Plötzlich wurde mir die Größe unserer Scheune so richtig bewußt. Man, hier könnte man´s aushalten.

Aber dann fingen meine Leutchen an, die Scheune wieder zu füllen. Bänke und Tische und noch mehr von dem Kram. Frauchen hetzte durch`s Gelände. Mein Herrchen ebenso.

Was soll das denn werden? Immer wieder stehen Leute bei uns am Tor. Ich bin irritiert. Meine Leute sagen mir immer, dass alles ok ist. Die müssen spinnen. Ich seh doch, wie aufgeregt die sind!

29. September 2012

Irgendetwas sagte mir heute morgen beim Aufstehen, dass der Tag heute irgendwie etwas anders sein wird.

Die letzten Tage waren gefüllt von Arbeit, meine Leute hatten kaum Zeit für mich. Dann das Theater da draußen.

Seit heute morgen wuseln die das draußen herum. Frauchen kam gerade mit Annemarie an mir vorbei. Die beiden hatten Blümchen gepflückt! Und Frauchen meinte, es wird höchste Zeit. Sie muß ab in die Dusche.
Naja, so schlecht riecht sie nun auch wieder nicht.

Nach der Prozedur im Bad kommt mein Herrchen herein und macht sich schick. Na jetzt wird`s interessant! Wenn der ins Bad geht und so wieder heraus kommt, da muß echt was los sein.

War auch so. Strolch und Peggy und meine kleine Wenigkeit - wir zwängten uns ins Auto und wir fuhren zum Hundetreff.

Aber nein! Heute ist nicht Mittwoch und auch nicht Freitag! Aber trotzdem sind wir hier?!
Raus aus dem Auto und los geht die Schnüffelei.

Ein komischer Geruch kitzelt meine Nase. Moment einmal, das kenn`ich doch? Ich schau mich um: Bäume, Sträucher, Autos, Menschen, Strolch, Lady, Peggy.... LADY!!!!!!

Ein paar Hüpfer hin und wir haben Kontakt.
Ich bin zu aufgeregt. Die letzten Tage, dann die vielen neuen Gerüche und nun Lady. Wir begrüßen uns. Und die Zweibeiner stehen dabei und freuen sich?! Dann kann es wirklich nur gut sein.



Nach und nach kommen weitere Autos gefahren.
Nemo - der Bunte - springt aus dem Auto. Ja, ihn kenn ich auf jeden Fall! Wir sehen uns jede Woche.

Dann kommt etwas Schwarzes auf mich zu. Mowgli! Ja, er hat uns schon öfters besucht. Denn erkenn ich unter Tausenden!

Ein riesenhafter grauer Hüne springt aus einem Auto heraus. Was ist das? Meine Leute sind begeistert und freuen sich wie verrückt!

Wenn die sich so toll freuen, kann der Graue gar nicht so schrecklich sein. Ich geh hin und schnüffle. Ja, bekannt! Ich kenn den Typen da. Auch wenn er größer ist als ich. Ich habe ihn wohl schon irgendwo mal gesehen.

Bobby!

Alle zusammen sind wir heute zum Nordkap gewandert.




5. Oktober 2012

Das Wetter war heute zum Freitag echt scheußlich. Pünktlich kurz vorm Losfahren fing es an zu regnen. Gut - stört mich eigentlich nicht. Zumindest bisher.
Aber
ich habe auch die Vorzüge einer trockenen und warmen Schlafstelle kennengelernt. Bei meinem Rudel, immer in Sichtweite, das Futter gibt`s dort auch. Was will Hund mehr?

Na gut, heute nachmittag gings zum Hundetreff bei strömenden Regen und echt tollem Wind wieder raus.

War gut - echt.

Mit Peggy habe ich ein Schaulaufen probiert. So ganz synchron liefen wir über die Wiesen. Als es dann urplötzlich nach Reh und Kaninchen roch, mußten wir der Sache auf den Grund gehen. Elvis kam dann noch hinterher.
Und Frauchen und Aline.

Nee, dass ihr Menschen das nicht verstehen könnt! Seit bloß froh, dass ihr nicht so gut riechen könnt, wie wir. Wer weiß, wo ihr euch da herumtreiben würdet.

Und wer bitte schön würde euch dann an die Leine nehmen?

Die Welt ist sooooo ungerecht!

17. Oktober 2012

In den letzten Nächten habe ich meine Leute auf Trab gehalten. Da waren Geräusche, die hier ungewohnt waren. In der einen Nacht waren draußen Schritte zu hören. Und dann hörte ich die Rufe!
Meine Leute haben wohl schon geschlafen. Alles war wie immer. Fast. Ich aber habe die Stimmen gehört. Mein Frauchen kam kurz nach Mitternacht zu mir und fragte mich, was es wohl gibt.
Tja, wie sag ich`s ihr?
Frauchen tätschelte mich und meinte, ich solle aufpassen und schwups - war sie wieder verschwunden.
Oh je.

Die fremden Töne und Gesänge waren noch da. Da mußte ich doch mitmachen!? Ich sang in den schönsten Tönen! Da kam dann mein Herrchen die Treppe herunter geflitzt. Ich rannte hinaus. Aber die anderen waren wohl nicht mehr da......

Frauchen meinte am nächsten Tag, dass sie alle wohl in Zukunft auf mich hören werden. Sobald ich nochmal so schön singe, wird die Tür geöffnet.

Ach ja, und noch etwas ist passiert: Unsere Schafe sind seit heute wieder bei uns. Zumindest in der Nacht..........

29.11.2012

Eine lange Zeit ist vergangen, es ist viel passiert.

Meine Leute schleppten mich zu einem unheimlichen Ort. Dort roch es nach Angst. Sie beteuerten, dass alles i.O. sei - ich versuchte, ihnen zu glauben. Dann kam dieser fremde Mensch auf mich zu und piesackte mich! Dreimal!
Ich glaube, ich kenn ihn. Aber hier war ich noch nicht. Zuhause gab`s dann eine Extrawurst - nur für mich.

Heute vormittag haben meine Leute unser Gelände wieder umgebaut. Alles wurde winterfest verbaut. Die Zäune stehen nicht mehr da, wo sie mal waren, alles ist anders. Und wenn ich raus renn und toben will, stehen plötzlich die Schafe da.

Meine Freundin Aline kommt fast jeden Tag zu mir. Ich bekomme Streicheleinheiten und Leckerlies. Oh ich liebe dieses Mädel!

Beim Hundetreff in dieser Woche hat der Benny doch glatt nicht gebellt! Und ist nicht mal weggerannt, als ich zu ihm gelaufen bin?! Der Benny hat mich doch immer so herausgefordert. Ständig rief er uns alles Mögliche zu, wir liefen immer hin und er rannte weg. Ein tolles Spiel. Wir sind ihm nämlich hinterher gerannt. Nur jetzt hat er scheinbar den Dreh raus. Und solange er nicht wegrennt habe ich auch keinen Bock mehr, ihm hinterher zu jagen.
Dafür habe ich mit Peggy einen kleinen Abstecher gemacht. Wir waren gerade in Spiellaune und einige ander Hunde rannten mit. Plötzlich: Was ist das? In meiner Nase kitzelte mich ein wunderbarer Duft, ich mußte hinterher! Mit Peggy sauste ich los. Mein liebes Herrchen rief und rief - ich wollte es nicht hören. (Ich komm ja später wieder zurück). Mann, war das gut! Wir hetzten so richtig über die Wiesen, der Geruch machte uns irre. Aber dann verlief sich die Spur und wir trottelten wieder zu den anderen. Herrchen freute sich über unsere Wiederkehr so sehr, dass wir Leckerlies bekamen. Und dabei waren wir nicht mal fünf Minuten weg. Tsssss.....

23.12.2012

Heute vormittag wollten wir alle zusammen hinaus gehen. Auf dem Feld lag zu meinem Vergnügen noch viel Schnee. Auch meine Leute konnten gut laufen. Der Strolch tobte schon über unsere Wiesen, Peggy und meine Wenigkeit mußten noch an der Leine gehen.

Ein Mensch lief durch unser Revier.

Frauchen rief Strolch zu uns. Der kam angewetzt, Frauchen freute sich übermäßig. Das machte den Blondschopf natürlich stutzig: Frauchen freut sich? Strolch schaute sich um. (Typisch Cocker! Ich hab ihn schon lange vorher gesehen: Den Menschen auf unserer Wiese).
Sofort drehte sich Strolch wieder um und rannte zu diesem Zweibeiner. Peggy wollte auch hinterher, aber sie war ja noch an der Leine. Aber meine Peggy hat gelernt, wie man sich fix mit einem kühnen Sprung nach hinten befreit. Sofort sauste sie hinterher.
Ich fand es prächtig. Frauchen weniger. Aber sie weiß ja, dass all das Rufen nichts nützt. Also hinterher durch den Schnee. Frauchen zeigte dem Zweibeiner auch, dass alles ok ist. Plötzlich hörte ich Rufe und echt schlechte Worte. Meine Güte! Was hat dieser Zweibeiner denn?
Peggy rannte zu diesem Menschen. Er wollte nach ihr treten, ich war außer mir! Peggy liess sich nicht beirren und trottete einfach neben ihm her, schaute ihn freundlich an und hoffte auf ein Leckerli.
Und der Strolch? Tja, der war schon lange am Mäusebuddeln. Der Zweibeiner hat ihm laut zu verstehen geben, dass er sich davonscheren sollte.

Sachen gibt`s, ttsssss......

25.12.2012

Seit einigen Tagen ist ein wenig Aufregung bei uns im Haus. Meine Leutchen wuseln da den ganzen Tag rum. Gestern abend haben die dann doch gesungen! Ich glaub`s nicht. Dann riecht es hier so interessant....

Aber heute brach das totale Chaos über mein Revier herein.

Fremde!

Und die wurden von meinen Leuten derart freudig begrüßt - da mußte ich doch schnüffeln gehen. Mein Haus voller fremder Zweibeiner. Aber viele Hände haben mich geknuddelt und gestreichelt, da gab`s Leckerlis und Frauchen freute sich.

Tolle Tage.